Reaktionen vom Webmontag

kaiuhlemeyer hat freundlicherweise seine Fotos vom Webmontag auf Flickr veröffentlicht. Der Beweis: Die musik.sendung.de Präsentation hat stattgefunden.

Die Reaktionen empfand ich als positiv. Nicht nur, weil viele Zuhörer(-innen) mich darin bestärkt haben, dass es Interesse an einer Plattform wie dieser gibt. Sondern auch, weil sie mich wieder daran erinnert haben, die rechtlichen Grundlagen nicht außer Acht zu lassen. Das geht ja in der Entwicklungs-Euphorie gerne unter.

Übrigens waren die beiden anderen Vorträge auch sehr spannend für mich. Christian Rottmann sprach über café Podcast, seinen Versuch, in Bonn ein Café mit Video-Studio aufzuziehen. Sozusagen die professionelle Produktions-Location für jedermann/-frau. Ich dachte sofort daran, dass es toll wäre, wenn all die Gitarren-Gurus, die sich derzeit auf YouTube zeigen, nach Bonn führen und ihre unterbelichteten, grobpixeligen Lehrvideos mit professioneller Anleitung im café Podcast noch einmal aufnähmen. Dann könnte man auch sehen, was sie spielen.

Oliver Ueberholz (www.webworkblogger.de) bot einen sehr spannenden Überblick über das “Web 2.0 Asiens” mit Schwerpunkt auf China. Das vergegenwärtigte einmal mehr, dass User Experience Design einen enormen kulturellen Bezug hat. Kennenlernen funktioniert beispielsweise in Japan anders als in Europa. Entsprechend müssen auch die Online-Netzwerke anders funktionieren. Danke, Oliver!

Der Abend bot wieder die Gelegenheit, interessante Menschen aus der unmittelbaren Nähe kennen zu lernen. So zum Beispiel Maxx von der Band Purple Sex Heads. Er hat mich direkt dazu aufgefordert, ihre Tracks in musik.sendung.de zu importieren, wozu ich mich natürlich nicht lange bitten lassen muss. Hier sind sie:

http://musik.sendung.de/artists/purple+sex+heads/

Update

Ruben schreibt auf chilly-the-hit.de über den vergangenen Webmontag.

 

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3 Kommentare zu »Reaktionen vom Webmontag«


  1. 1 Musikdieb Mar 6th, 2007 at 1:07 pm

    Die rechtlichen Grundlagen sind natürlich so ‘ne Sache. In Amerika sind Unternehmen wie Youtube soweit ich weiss durch Regelungen im DMCA davor geschützt, sofort blechen zu müssen, wenn sie ein urheberrechtlich geschütztes Stück ohne Zustimmung des Rechteinhabers hosten. Der muss erstmal einen Brief schreiben und kann dann erst abmahnen oder klagen. Hierzuland kann das Unternehmen (oder die Person) direkt belangt werden.

    Aber ihr hostet die Songs ja gar nicht. Da kann man sich ja auf den Standpunkt stellen, solange ihr nichts von wisst, dass ein spezielles Stück illegal angeboten wird, müsst ihr davon ausgehen, dass es sich um legal angebotene Promo-Songs handelt. Was mir wie es scheint ja momentan auch der Fall ist bei den Songs hier.

    Ich denke, der Fall “Heise vs. Musikindustrie” http://www.heise.de/newsticker/meldung/86136/ ist auch interessant in diesem Zusammenhang, auch wenn es hier nicht ganz direkt um das selbe Thema geht. Ich bin gespannt, wie sich die Rechtslage hier in Deutschland weiterhin entwickelt. Wäre ja echt schade, wenn die Nation der “Dichter und Denker” der Hype Machine aufgrund Rechtsunsicherheit nix entgegenzusetzen hätte ;-)

  1. 1 Christian Albrecht’s Blog » Webmonday Pingback on Mar 6th, 2007 at 2:26 pm
  2. 2 musikdieb.de » Review: Mp3s im Netz XVIII Pingback on Mar 7th, 2007 at 11:10 am

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